Die Seltsamen Leiden des E.T.A. Hoffmann Bunker

Juli 14th, 2017

ANKÜNDIGUNG

Nacht Stücke: Die Seltsamen Leiden des E.T.A. Hoffmann

Premiere: 13. August 2017

Weitere Termine: 17.8. – 3.9. jeweils Do-Sa
Gestaffelte Beginnzeiten: ab 18:30 – 21:00 Uhr

Kartenvorverkauf: Beginn 2. Mai 2017

Aufgrund der großen Nachfrage gibt es 2017 eine Wiederaufnahme von:

Nacht.Stücke.
Die Seltsamen Leiden des E.T.A. Hoffmann.

https://www.theaterzumfuerchten.at/TheaterImBunker/wp-content/uploads/2017/02/TheaterImBunker-Sommer-2017.jpg

Ein extravagantes Stationentheater, basierend auf den phantastischen Welten und dem verstörenden Leben des E.T.A. Hoffmanns, dem mit dem Schablonen-Titel „schwarzer Romantiker“ in keiner Weise Gerechtigkeit widerfährt. Das labyrinthische Stollensystem des ehemaligen Mödlinger Luftschutzbunker wird umgestaltet zu einem Kosmos aus Träumen, Ängsten, Exzentrik. Das Publikum durchwandert im

Bildergebnis für Presse Foto frenzel nachtstücke

wahrsten Sinne des Wortes in kleinen Gruppen die skurrilen Bilder, die von mehr als fünfzig Darstellern zum Leben erweckt werden. Zitat:
Nur wer wagt durch das Reich der Träume zu schreiten, gelangt zur Wahrheit.
E.T.A. Hoffmann

Konzept und Inszenierung: Bruno Max
Bühne: Marcus Ganser
Kostüm: Alexandra Fitzinger
Musik: Fritz Rainer

Theater im Bunker
Luftschutzstollen Brühlerstrasse 48, 2340 Mödling

Karten & Preise

Theater im Bunker > Karten & Preise

KARTENBESTELLUNG

Kartenvorverkauf: Beginn 2. Mai 2017 02236/ 42 999  oder 01/ 544 20 70

Wien:

Mo – Fr: 9:00 – 15:00 Uhr
Juli: Mo-Do 9.30-15:00 Uhr
Wiedner Haupstraße 106, 1050 Wien

Stadttheater Mödling:

An Spieltagen bei den Abendkassa:
Di, Do, Fr, Samstags: 18:15 – 19:45
Sonntags: 15:45 – 16:15

ab 18.Juli bis 13. August 2017
Di, 13-18 Uhr, Mi u. Fr 10-15 Uhr
13.August  bis 3.September 2017
Di 13-18 Uhr
Babenbergergasse 5, 2340 Mödling

Kartenpreise:
Vorverkauf (verpflichtend ab 3 Karten) 27 €/ ermäßigt 21 €
Abendkassa 32 € / ermäßigt 24 €
Ermäßigungen: Schüler/Student, Ö1-Club Mitgliedschaft, Zivil-/Präsenzdiener, Behindertenausweis http://www.theaterzumfuerchten.at/cms/wp-content/uploads/2017/05/etaHoffmann_bunker2016-2153.jpg

Christina Saginth, Enya Zechner

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Inge Schwab

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V.l.n.r. Irene Marie Weimann, Michela Durdik, Lotte Loebenstein

Schloß Sitzenberg OLYMPIA ab 3.6.2017

Juni 5th, 2017

Sommerspiele Schloss Sitzenberg

Schlossbergstrasse 4 3454 Sitzenberg-Reidling

OLYMPIA

Komödie von Franz Molnar - 3. – 25. Juni 2017 Intendanz: Martin Gesslbauer

Die Sommerspiele Schloss Sitzenberg im Tullnerfeld tischen 2017 ein spritziges Arrangement aus Eifersucht, Intrige und Hochstapelei auf. Das beste Rezept für eine rasante Komödie voller Sarkasmus! Mit Franz Molnárs Olympia setzt Intendant Martin Gesslbauer auf eine gehaltvolle Komödie, die mit ihrer Situationskomik, ihrem Temporeichtum und ihrem Wortwitz viel „Übung für die Lachmuskeln“ verspricht. Das hochkarätige Ensemble der Sommerspiele im eindrucksvollen Arkadenhof von Schloss Sitzenberg wird 2017 von den Publikumslieblingen Edith Leyrer, Susanna Hirschler und Gerhard Dorfer angeführt.

Die S Olympia entstand 1927 und wurde 1930 in der Wiener Josefstadt erstaufgeführt. Nach Liliom (1909), Der Schwan (1920) oder Spiel im Schloss (1926) gelang Franz Molnár mit Olympia ein weiterer Geniestreich, der sich durch seinen gewagten Tonfall und seine scharfe und gleichsam geistreiche Spöttelei gegen die höfische Aristokratie zur Zeit von Kaiser Franz Joseph auszeichnet. Zielscheibe der Kritik ist der österreichische Hochadel, den er als hochgradig trottelig, borniert, blasiert, intrigant und berechnend darstellt.

ZUM INHALT: In der Zeit kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs gewährt Franz Molnár einen humorvollen Blick hinter die Fassade der Aristokratie. Schauplatz ist ein österreichischer Kurort: Fürstin Eugenie und ihre verwitwete Tochter Olympia sind fasziniert von dem gut aussehenden ungarischen Husarenrittmeister Barna. Gräfin Lina bemerkt sogleich, dass Barna Olympia den Hof macht und diese offensichtlich verliebt ist. Doch um diese nicht standesgemäße Affäre zu beenden, soll Olympia Barna ‚tödlich kränken‘, um ihn schnell wieder los zu werden. Sie überwindet sich, gehorcht und nennt Barna einen Bauern, worauf dieser sie zutiefst beleidigt verlässt. Völlig überraschend tritt Gendarmerie-Oberst Krehl mit der Meldung auf den Plan, Barna sei in Wahrheit der international gesuchte Hochstapler Meyrowski! Das Entsetzen ist groß. Barna leugnet nicht und droht mit einem Skandal. Um den Preis einer Liebesstunde mit Olympia ist er allerdings bereit, die Stadt skandalfrei zu verlassen. Ein unmoralisches Angebot? Innenhof von Schloss Sitzenberg, Foto: Reinhard Steiner Regie: Martin Gesslbauer

-Spieltermine: So. 4.6.17 | Mo. 5.6.17 | Fr. 9.6.17 | Sa. 10.6.17 | So. 11.6.17 | Fr. 16.6.17 | Sa. 17.6.17 | So. 18.6.17 | Do. 22.6.17 | Fr. 23.6.17 | Sa. 24.6.17 | So. 25.6.17 Beginn: Do. – Sa. 19:30 Uhr, So & Feiertag 17:30 Uhr Kartenpreise: Kategorie 1: € 39,- | Kategorie 2: € 35,- |Kategorie 3: €29,-

Sonderkonditionen für Gruppen ab 20 Personen! Schlechtwetter: Bei Schlechtwetter finden die Veranstaltungen im Pfarrstadel statt!

INTENDANT MARTIN GESSLBAUER

Martin Gesslbauer ist Schauspieler, Regisseur und Bühnenbildner („DIE BUEHNENWERKSTATT“) und zeichnet seit 2016 für die Gesamtleitung der Sommerspiele Schloss Sitzenberg verantwortlich. Als Künstlerischer Leiter war er 2012 für das Operetten-Fest-Schloss-Hof tätig. Er hat in unzähligen Inszenierungen im Sprech- und Musiktheater ein besonderes Gespür für das Publikum entwickelt. In Sitzenberg ist Martin Gesslbauer bestens bekannt und beliebt, stand er doch vor seiner Tätigkeit als Intendant bereits als Max in „Anatols Hochzeitsmorgen“ und als Dr. Jura in „Das Konzert“ auf der Bühne.

FRANZ MOLNAR

Der Schriftsteller und Journalist Franz Molnár wurde 1878 in Budapest geboren und starb 1952 in New York. Als einer der bedeutendsten ungarischen Dramatiker des 20. Jahrhunderts wurzelte sein Erfolg nicht zuletzt in seinem tiefen Gespür für effektvolles Theater sowie seinen vor Geist und Witz nur so sprühenden Dialogen. In drei Jahrzehnten schrieb er neben zahlreichen Romanen und Erzählungen an die dreißig Bühnenstücke.

Rezension:

Olympia Sommerspiele Schloß Sitzenberg

03.06.2017

In der Ruhe eines österreichischen Sommerfrischenortes vor dem 1. Weltkrieg. Plötzliche kleine Bewegungen. Albert (Gerhard Dorfer) spielt mit besonders trockenem Humor als Gegengewicht zu Lina (Susanna Hirschler) welche die Eifersucht und Intrige ihrer Rolle hervorragend herausfordernd einbringt. Die Standesdünkel welche in manchen Kreisen das Alltagsleben bestimmten wurden zum gelungenen Gefecht zwischen Mann und Frau, wie einerseits dem Husarenrittmeister Barna (Boris Popovic) und andererseits Olympia (Tina Nitsche), bzw. der Mutter von Olympia, der Fürstin Eugenie (Edith Leyrer). Als nun der im Hotel eingetroffene Gendarmerie-Oberstleutnant Krehl (Michael Schefts) in Barna den angeblich gesuchten Hochstapler Meyrowsky vermutete, war „Feuer am Dach“. Adel und gemeines Volk sollten sich untereinander nicht mischen. Der Rittmeister geriet in schlechten Ruf und versuchte den Adel damit zu kompromittieren. Da stand sogar ein Schäferstündchen zwischen Adel und gemeinem Volk sofort im Raum. Erst General, Fürst Plata-Ettin (Stephan Paryla-Raky) konnte als Mann von Fürstin Eugenie und Vater von Olympia, den Husarenrittmeister Barna vom Hochstapler-Ruf befreien. In der übergeordneten Rolle des Fürsten konnte Paryla-Raky in besonders glaubwürdiger Form die Wogen der Gesellschaft glätten. So geleitete Franz Molnar die Gesellschaft zum lehrenden lustigen Beispiel. Matin Gesslbauer erfüllt das Bühnenbild mit so rasch wechselndem Leben, daß sich der Blick laufend auf andere Szenen konzentrieren muß. Seitenhiebe auf „St. Pölten“ inbegriffen. Ein leicht lockeres Stück mit tiefem gesellschaftlichem Hintergrund kam beim Prämierepublikum hervorragend an. Langer starker Schlußapplaus spiegelte dies wieder.

Rez. von Alfred Klein -> infos-news.eu

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Sommerspiele Sitzenberg 2017_Intendant Gesslbauer (vorne) mit Edith Leyrer, Gerhard Dorfer u. Susanna Hirschler Foto c Rolf Bock

Bild könnte enthalten: 1 Person, Nahaufnahme Edith Leyrer

Kartenverkauf

FRÜHBUCHERERMÄSSIGUNG €2,- por Karte bis 31.1.2017 nur in unserem Ticketshop.
Wir haben ein Service für Sie eingerichtet, bei dem Sie Ihre Sitzplätze auswählen, direkt bezahlen und Ihre Eintrittskarten sofort ausdrucken können. TICKET-SHOP
Telefonischer Kartenverkauf & Rollstuhlplätze Tel.: 0664 94 90 803 oder karten@schloss-sitzenberg.at

Kombiticket Wachaufestspiele
Bei Vorlage einer Eintrittskarte oder Reservierungsbestätigung für die Sommerspiele Sitzenberg, erhalten Besucher der Wachaufestspiele 15% Ermäßigung. Und umgekehrt. www.wachaufestspiele.com und Ö-Ticket. Tel. 02715/2268 (ab April)

http://schloss-sitzenberg.at/sommer/wp-content/uploads/2015/03/Pressefoto-3-1024x748.jpg

  • Tina Nitsche, Edith Leyrer, Stephan Paryla
    Foto: Rolf Bock

Susanna Hirschler, Michael Schefts
Foto: Rolf Bock
http://schloss-sitzenberg.at/sommer/wp-content/uploads/2015/03/Pressefoto-4-191x300.jpg

Jacobowsky und der Oberst Scala ab 27.05.2017

Mai 28th, 2017

REZENSION

“JACOBOWSKY UND DER OBERST”


Die Komödie einer Tragödie
von Franz Werfel

v.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Renner

Vom INHALT

Juni  1940:  Der Blitzkrieg erwischt Frankreich eindeutig auf dem falschen Fuß. Paris macht während der Bombenangriffe bereits auf eine deutsche  Besatzung gefasst.  Der Oberst Stjerbinsky, dessen polnisches Exilregiment bereits an der Westfront aufgerieben wurde, hat allerdings ganz andere Pläne: Er will seine französischen Geliebte Marianne dem herannahenden Feind entreißen und sich mit ihr heroisch bis zu den Alliierten durchschlagen. Das einzige Problem: Es gibt nur ein mögliches Fluchtfahrzeug, und das hat bereits jemand anderer „requiriert“.

Alexander Rossi, Hermann J. Kogler

Also muss der Oberst - durch und durch Soldat, Aristokrat, und Antisemit - ein Zweckbündnis mit einem anderen Flüchtling eingehen: Mit Herrn Jacobowsky, einer unheroischen und archetypisch „jüdischen“ Erscheinung, der aber mit Verstand, Witz und ausgiebiger leidvoller Fluchterfahrung alle Hindernisse elegant aus dem Weg räumt, gegen die der Oberst sonst vergeblich anrennen würde. Denn für ihn, im Gegensatz zum Oberst,  „gibt es immer zwei Möglichkeiten“.

Christoph Prückner, Bernie Feit

Ein Roadmovie, eine schöne Frau, zwei denkbar ungleiche Weggefährten, eine wilde Flucht durch eine „große Zeit“… Franz Werfel, einst auflagenstärkster deutschsprachiger Dichter, wusste, wovon er schrieb: Von den Nazis verboten und verfolgt, floh er durch Österreich, Frankreich, Spanien und Portugal, bis er 1945 in den USA einem Herzinfarkt erlag. Er hat seine Heimat nicht lebend wiedergesehen.

Martina Dähne, Alexander Rossi, Bruno Max


Inszenierung: Bruno Max
Bühne: Sam Madwar
Kostüm: Alexandra Fitzinger
Musikalische Leitung: Fritz Rainer

Es spielen für Sie:
Lara Buchsteiner/Alina Ilhan, Martina Dähne, Lotte Loebenstein, Teresa Renner, Christina Saginth, RRemi Brandner, Bernie Feit, Hermann J. Kogler, Bruno Max/Wolfgang Muhr, Christoph Prückner, Alexander Rossi, Leopold Selinger, Robert Stuc

Alle Fotos Bettina Frenzel

Robert Stuc, Martina Dähne, Alexander Rossi

RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan

Premiere: Sa, 27.05.2017 um 19.45 Uhr
weitere Termine:
30.05. - 21.06. jeweils Di - Sa um 19.45 Uhr

Reservierung und Info: 01/544 20 70
Homepage: www.theaterscala.at
Kartenpreise: Kategorie A: 22 €, Kategorie B: 17 €
Kartenreservierung erforderlich. Ermäßigung für Gruppen, Schüler, Studierende und Club Ö1.

https://i2.wp.com/bettinafrenzel.files.wordpress.com/2017/03/jacobowsky-4627.jpg?w=936&h=624&crop&ssl=1

Hermann J. Kogler, Christoph Prückner, Christina Saginth;

Teresa Renner, Martina Dähne

Hermann J. Kogler, Bruno Max,

REZENSION von infos-news.eu

Mehr als 70 Jahre nach dem Tod von Franz Werfel zeigt die Welt wieder ihr grausiges Gesicht. Viele Konflikte forderten unter anderem viele Flüchtlinge.

Unter dieser Prämisse darf trotz vieler anderslautender Meinungen auch das Stück Jacobowsky und der Oberst gesehen werden. Dem bis zuletzt vorhandenen Humor Werfels ist diese Komödie einer Tragödie zu verdanken. Im kleinen Hotel von Madame Bouffier (Christina Saginth) vor dem Sturm durch die deutsche Wehrmacht in Paris, sind die noch vorhandenen Gäste in höchster Aufregung auch im Luftschutzkeller und haben Fluchtstimmung. Bernie Feit als Chauffeur aus reichem Hause bekommt den Auftrag den Wagen zu retten oder zu verwerten. Der gebürtige Pole Jacobowsky (Herrmann J. Kogler) als Jude auf der Flucht vor den heranrückenden deutschen Truppen, braucht dringend eines der letzten Fahrzeuge und muß in seiner Not zu überhöhtem Preis kaufen. Kogler und Feit werden besonders in ihrer Gestik der Situation gerecht. Das Fahrzeug wechselt den Besitzer. Jacobowsky kann jedoch nicht fahren und sucht einen Faher für sein erstandenes Fahrzeug. Im gleichen Hotel befindet sich auch Oberst Stjerbinsky (Alexander Rossi) mit seiner etwas leichtlebigen Freundin Marianne Deloupe (Martina Dähne). Sie zeigen überzeugend das, in Umbruchzeiteiten einander intensiv liebende Paar des besiegten Soldaten und des verliebten Mädchens und vereinbaren einen Fluchttreffpunkt. Jacobowsky gewinnt den Oberst als Fahrer welcher nicht wirklich gut fahren kann, jedoch noch seine Geliebte vom Treff abholen will. Mit dem Diener des Oberst (Robert Stuc) und später mit seiner wiedergefundenen Freundin geht´s auf die Flucht zur Atlantikküste. Zwischen den schnell wechselnden Szenen hat Bruno Max noch Wochenschauen der damaligen Zeit und Landkarten einblenden lassen um dem Publikum genügend Zusatzinfos über diese Zeit zu geben. Gegen Schluß des Stückes mit der Darstellung eines menschgewordenen Stjerbinsky und der glücklichen Flucht mit Jacobowsky brechen die laufend vorhandenen menschlichen Züge der Figuren derartig stark durch, daß dies bis zur letzten Rolle fühlbar ist.

Lotte Loebenstein als „Alte Dame aus Arras“, RRemi Brandner als „Tragischer Herr“, Leopold Selinger als „Gendarm“ und „Luftschutzinspektor“, Bernie Feit in seiner zweiten Rolle als „Tourist der Gestapo“ sowie Christina Saginth als „Witwe“ wie auch das restliche Ensemble, gingen äußerst glaubwürdig in ihren Rollen auf.

Der herrlich gestaltete Raum von Sam Madwar wurde zum schnell wechselnden Bild in allen Lagen. Auf kleiner Bühne ganz groß. Der überaus kräftige Schlußapplaus zeigte auch ein sehr begeistertes Publikum.

Alfred Klein infos-newsv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Rennerv.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Renner

SCALA JACOBOWSKY UND DER OBERST ab 27.05.2017

Mai 18th, 2017

ANKÜNDIGUNG

“JACOBOWSKY UND DER OBERST”


Die Komödie einer Tragödie
von Franz Werfel

v.l.n.r. Robert Stuc, Christina Saginth, Alexander Rossi, RRemi Brandner, Lotte Loebenstein, Alina Ilhan, Andrej Indries, Gabriel Galea, Hermann J. Kogler, Teresa Renner

Vom INHALT

Juni  1940:  Der Blitzkrieg erwischt Frankreich eindeutig auf dem falschen Fuß. Paris macht während der Bombenangriffe bereits auf eine deutsche  Besatzung gefasst.  Der Oberst Stjerbinsky, dessen polnisches Exilregiment bereits an der Westfront aufgerieben wurde, hat allerdings ganz andere Pläne: Er will seine französischen Geliebte Marianne dem herannahenden Feind entreißen und sich mit ihr heroisch bis zu den Alliierten durchschlagen. Das einzige Problem: Es gibt nur ein mögliches Fluchtfahrzeug, und das hat bereits jemand anderer „requiriert“.

Alexander Rossi, Hermann J. Kogler

Also muss der Oberst - durch und durch Soldat, Aristokrat, und Antisemit - ein Zweckbündnis mit einem anderen Flüchtling eingehen: Mit Herrn Jacobowsky, einer unheroischen und archetypisch „jüdischen“ Erscheinung, der aber mit Verstand, Witz und ausgiebiger leidvoller Fluchterfahrung alle Hindernisse elegant aus dem Weg räumt, gegen die der Oberst sonst vergeblich anrennen würde. Denn für ihn, im Gegensatz zum Oberst,  „gibt es immer zwei Möglichkeiten“.

Christoph Prückner, Bernie Feit

Ein Roadmovie, eine schöne Frau, zwei denkbar ungleiche Weggefährten, eine wilde Flucht durch eine „große Zeit“… Franz Werfel, einst auflagenstärkster deutschsprachiger Dichter, wusste, wovon er schrieb: Von den Nazis verboten und verfolgt, floh er durch Österreich, Frankreich, Spanien und Portugal, bis er 1945 in den USA einem Herzinfarkt erlag. Er hat seine Heimat nicht lebend wiedergesehen.

Martina Dähne, Alexander Rossi, Bruno Max


Inszenierung: Bruno Max
Bühne: Sam Madwar
Kostüm: Alexandra Fitzinger
Musikalische Leitung: Fritz Rainer

Es spielen für Sie:
Lara Buchsteiner/Alina Ilhan, Martina Dähne, Lotte Loebenstein, Teresa Renner, Christina Saginth, RRemi Brandner, Bernie Feit, Hermann J. Kogler, Bruno Max/Wolfgang Muhr, Christoph Prückner, Alexander Rossi, Leopold Selinger, Robert Stuc

Alle Fotos Bettina Frenzel

Robert Stuc, Martina Dähne, Alexander Rossi