220816 „Und alles auf Krankenschein“ Krems

August 22nd, 2016 by AK

„Und alles auf Krankenschein“

Für Sie gesehen: infos-news.eu

Wann? 12.08.2016 bis 28.08.2016


Wo? Pulverturm, Krems an der Donau AT

Reservierungen bei Christa Karpischek unter: 02732 / 8219229http://media05.regionaut.meinbezirk.at/2016/07/05/10837393_web.jpg?1467721731

(Foto: Bühne am Hohen Markt)

Krems an der Donau: Pulverturm | KREMS. Die Bühne am Hohen Markt lädt zum Sommertheater in den Pulverturm ein. Dargeboten wird die turbulente Komödie „Und alles auf Krankenschein“ von Ray Cooney. Aufführungstermine sin der 12., 13., 14., 15., 19., 20., 21., 27., 27. und 28. August 2016, freitags und samstags immer um 19.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen starten die Vorstellungen jeweils um 17.30 Uhr.
Inhalt: Ein ehrbares Hospital wird zum gnadenlos komischen Tollhaus der Verrücktheiten, in dem aus Ärzten im Handumdrehen salbungsvolle Pastoren oder auch Krankenschwestern werden. Und das alles nur, weil die 18-jährige Lena ihren Vater Dr. Gruber sucht und sich plötzlich mehreren Vätern gegenübersieht. Die falschen Papas und mehrere quietschvergnügte Leichen, von echten Polizisten gejagt, bilden gemeinsam ein schrill-vergnügtes Chaos.
Ort: Pulverturm Krems, Eingang Stadtgraben
Hauptdarsteller: Christa Karpischek, Rainer Topitz, Erwin Fischer, Elfriede Fischer, Julia Strasser
Gesamtleitung und Regie: Massimo Rizzo; Erwachsene 15 €, Pensionisten und Schüler ab 12 Jahre 12 €

Ein äußerst lustiges Spiel mit, für Insider erkennbarem Bezug zum Kremser Klinikum. Die Pointen wurden so treffend gesetzt, daß es mehrmals zu kräftigem spontanem Applaus kam. Großer schauspielerischer Einsatz der trotzig suchenden 18-jährigen Lena Lehmann nach ihrem Vater unter den Ärzten. Die Mimik besonders der Ärzte (Erwin Fischer als Dr. Herbert Gruber - Oberarzt Neurologie - und Rainer Topitz als Hubert Becker - Oberarzt Chirurgie - konnte fast eine zweite Textebene eröffnen. Langer Schlußapplaus des sehr zufriedenen Publikums belohnte berechtigt das gesamte Ensemble.

Die handelnden Personen und ihre Darsteller:

Dr. Herbert Gruber (Oberarzt Neurologie)                             Erwin Fischer

seine Frau                                                                                   Vera Eppensteiner

Dr. Hubert Becker (Oberarzt Chirurgie)                                  Rainer Topitz

Dr. Martin König (Assistenzarzt)                                             Stefan Knofler

Oberschwester                                                                           Christa Karpischek

Carmen Lehmann (ehemalige Krankenschwester)              Elfriede Fischer

Lena Lehmann (ihre Tochter)                                                   Julia Strasser

Josef Lehner (Patient)                                                              Ewald Mayr

Andrea König (Inspektorin)                                                      Conny Wagner

Prof. Dr. Willibald Fleck (Direktor)                                           Ingo Engelberger

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Dr. Hubert Becker (Oberarzt Chirurgie)     -  Rainer Topitz

(Foto: Bühne am Hohen Markt)

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Dr. Herbert Gruber (Oberarzt Neurologie)                             Erwin Fischer

(Foto: Bühne am Hohen Markt)

Gräfin Wintermere`s Fächer

August 17th, 2016 by AK

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Oskar Wild schrieb im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts unter anderem auch belustigende Komödien mit, für damals, ernstem Hintergrund. Wie leicht eine Frau durch die sogenannte „feine Gesellschaft“ in Mißkredit geraten konnte, zeigt das Ensemble in der Villa Rostock (Klosterneuburg). Klosterneuburger Fassung und Regie: Johanna Rieger. Der ruhigen Einleitung folgt ein verwirrend lustiges Stakkato der Verwechslungen. Schön, daß der Fächer einiges aufklärt und die Agierenden wieder ins rechte Licht rückt. Alles Situationen welche auch heute noch vorkommen, nur die Lustigkeit ist in jetzigen Zeiten mehr in den Hintergrund getreten. Der Text wurde äußerst geschliffen und gut verständlich gesprochen. Die Kostüme sind sehr gut passend ausgewählt.

Julia Proch-Schauer als Gräfin Wintermeier, Johanna Rieger als Evelyn, Robert Ritter als Graf Wintermeier und Agniezka Salamon als Baronin Orlenska konnten die Handlung glaubwürdig über die Bühne bringen. Dawid Adach an der Geige verbreitete den Eindruck eines ablaufenden Festes und rundete so die Aufführung. Das gesamte Stück hinterließ nicht nur Lustigkeit sondern ebenso die ernste Wirklichkeit im Hinterkopf des Publikums.

Lang anhaltender Applaus belohnte die Darsteller ziemlich gleichmäßig für den gelungenen Einsatz.

Alfred Klein für infos-news

24.05.2016 Sommerspiele Schloss Sitzenberg 2016

Juni 4th, 2016 by AK

270516 Sitzenberg-Reidling

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Sommerspiele Schloss Sitzenberg 2016

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Foto: Sommerspiele Schloss Sitzenberg

Seit 2004 bereichern die im Tullnerfeld gelegenen Sommerspiele Schloß Sitzenberg den niederösterreichischen Theatersommer. Mit seinem malerischen Ambiente bietet der Renaissancearkadenhof des Schlosses eine ideale und stimmungsvolle Kulisse für stilsicher inszenierte Komödien mit Niveau.

Nach dem Publikumserfolg mit Franz Molnars Komödie Spiel im Schloss 2015, die durch viel Humor, pointierte Dialoge und stark gezeichnete Charaktere begeisterte, setzt Intendant Martin Gesslbauer im wundervollen Ambiente des Arkadenhofes von Schloss Sitzenberg 2016 auf die Komödie Zur schönen Aussicht von Ödön von Horvàth.

2016

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ZUR SCHÖNEN AUSSICHT - Ödön von Horvàth - 2016

Schauplatz ist das Hotel „Zur schönen Aussicht“, das schon mal bessere Tage erlebt hat. Sein Direktor, der Kellner und der Chauffeur, allesamt zwielichtige Gestalten, die ihre eigentlichen Berufe schwänzen. Einziger Gast, die Baronin Ada von Stetten, ein aufgebügeltes weibliches Wesen mit Torschlußpanik, die alle nach ihrer Pfeife tanzen lässt. Der Bruder, ein Lebegreis mit Trauerflor und ein junges Mädchen, das den Vater ihres Kindes sucht. Da hält die männliche Solidargemeinschaft natürlich zusammen und überlegt, wie man das Luder loswerden kann. Vor Meineid, Verleumdung und Hochstapelei schreckt in diesem Stück keiner zurück…

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Ensemble 2016

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Mitwirkende

Anna-Sophie Krenn, Edith Leyrer,

Gerhard Dorfer, Michael Duregger, Gerhard Karzel,

Michael Schefts, Marcus Strahl

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Regie Premiere

Reinhard Hauser Fr. 3.6. 19:00 Uhr

Spieltermine Beginnzeiten

Sa.  4.6. |  So. 5.6. Do. – Sa. 19:30 Uhr, So. 17:30 Uhr

Fr. 10.6.  | Sa. 11.6. |  So. 12.6.

Fr. 17.6.  | Sa. 18.6. |  So. 19.6.

Do. 23.6. | Fr. 24.6.  | Sa. 25.6. |  So. 26.6.

Tickets

im Net unter:

www.sommerspiele-sitzenberg.at

oder telefonisch unter:

Tel.Nr. +43 (0) 664 94 90 803

Bei Schlechtwetter finden die Veranstaltungen im Pfarrstadl statt!

Zusatzprogramm 2016 im Pfarrstadel

Musik-Kabarett-Matinee: “Gesslzapf & Sauerbauer” - 19.6.2016, 11 Uhr

Schmetterlinge Kindertheater: „Die Geggis“ - 4.6.2016, 15 Uhr

BESETZUNG

ADA FREIFRAU v. STETTEN: Edith LEYRER

CHRISTINE: Anna Sophie KRENN

MAX: Michael DUREGGER

EMANUEL F. v. STETTEN: Gerhard DORFER

MÜLLER: Gerhard KARZEL

STRASSER: Michael    SCHEFTS

KARL: Marcus STRAHL Johann: Anton ÖLLERER

TEAM

REGIE: Reinhard HAUSER

BÜHNENBILD: Martin GESSLBAUER PRODUKTIONSLEITUNG: Anke ZISAK

REGIEASSISTENZ: Anne-Sophie

KÖNIG

MASKE: Andreas MORAVEC

KOSTÜM: Petra TEUFELSBAUER

Rezension

„ZUR SCHÖNEN AUSSICHT“

Die 1926 von Ödön v Horvath während der Zeit einer Wirtschaftsrezession geschriebene Komödie „ZUR SCHÖNEN AUSSICHT“ begann bei der Premiere auf Schloß Sitzenberg am 03.06.2016 mit eher ruhiger Einleitung des ökosozialpolitischen Themas. Die 1926 noch als auffällig geltenden Charaktere sind jetzt aufgrund der üblichen Veränderung (Übertreibungen usw.) innerhalb der Sprache in der Gesellschaft, schon fast normal geworden. Wenn der Zuseher genau hinsieht, sind jedoch Bezüge zur heutigen Gesellschaft unverkennbar. Eine hilfsbedürftige Frau (Anna Sophie Krenn als Christine), kommt irgendwo hin - ins Hotel zu Direktor Strasser- und möchte Hilfe für ihre persönliche Situation. Sofort rückt die etablierte Gesellschaft der männlichen Hotelgäste bzw. Angestellten des Hotels zusammen um die von außerhalb kommende Bedrohung (Christine - Sucht nach dem Vater ihres Kindes) mit ihrer Forderung nach Hilfe abzuwehren. In dieser Situation hält Ada Freifrau von Stetten (Edith Leyrer) die vorhandenen Männer unter ihrer Zuchtrute und bringt damit gehörige Bewegung in die Gesellschaft. Niemand möchte mit der schutzsuchenden Christine etwas zu tun haben. Sie wurde als Prostituierte abgestempelt. Erst als die Abwehrgemeinschaft der Männer erfährt, daß Christine zu Geld gekommen ist, kippt die Ablehnung durch die Männer zugunsten einer geheuchelten Zuneigung. Jeder möchte Christine heiraten. Dies erkennt sie und zieht sich alleine aus dem Hotel und seinen Bewohnern zurück. Sie wollte nicht Geld sondern einen zu ihr stehenden Gefährten für ihr Kind.

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Bei Einzelleistungen kann Edith Leyrer als Frau von Stetten, Anna Sophie Krenn als Christine und Michael Schefts als Strasser zu ihrer besonders glaubwürdigen Rollendarstellung gratuliert werden.

Vor ausverkauftem Haus Schloß Sitzenberg hoch über dem Tullnerfeld und bei angenehmen sommerlichen Temperaturen konnte ein äußerst hochwertiges Ensemble Horvath´s Komödie überzeugend dem Premierenpublikum näherbringen. Intendant Martin Gesslbauer motivierte sein Ensemble zur Hochleistung.

Am Ende konnte kräftiger Applaus die hervorragenden Leistungen von Ensemble,Team und Intendanten demgemäß besonders würdigen.

03.Juni 2016 infos-news ALFRED KLEIN

01.06.2016 WRESTLING RITA

Juni 1st, 2016 by AK

Wrestling Rita Scala 01.06.16

Laute Show-Musik empfängt den Besucher beim Betreten des zum Wrestling-Ring umfunktionierten Zuseherraumes. Die Stimmung einer Wrestling-Show mit Glitzer und Glimmer ist allgegenwärtig. Ein Geschlechterkampf (eine Lebensgeschichte) über zehn Runden beginnt.

Ringrichter Schiri (Ronny Hein) läuft ein und begrüßt die erste Reihe des Publikums mit zustimmenden Handschlägen, begibt sich in den Ring und stellt die nach und nach einlaufenden Akteure vor. Ritas Eltern (Claudia Marold als Mama und Rochus Millauer als Papa) sowie Ritas Schulfreundin Platin Sabin (gespielt von Teresa Renner) versuchen schon bei der kindlich dargestellten Ritafigur (Klara Steinhauser) ihren Einfluß geltend zu machen. Rita läßt schon als Kind ihrer dargestellten Naivität freien Lauf. Die heranwachsende Rita wird dabei innerhalb eines Wrestlingmatch während der Anfangsrunden aufgrund ihrer burschikosen Art immer wieder als Mädchen abqualifiziert.

Als Rita ihrem Papa einmal eröffnet: „Ich Will nicht heiraten. Ich will meine Unabhängigkeit. Ich will jemand sein“ antwortet ihr Papa: „A verheiratete Frau is eh scho jemand, oda wüst leicht sag´n das de Mama net a Jemand is?“ Diese Sager begleiten Rita durch das gesamte Stück und beleuchten den etwas feministischen Hintergrund.

Langsam gelingt Rita durch fleißiges Training die Achtung ihrer Person zu steigern und ihren Traummann Tino the Rock (Tino Führer) auf sich aufmerksam zu machen. Dies steigert sich in den nächsten Runden bis zur Heirat von Rita mit Tino. Querschüsse durch ihre Schulfreundin Platin Sabin drohen Wrestling Rita ihr neues Glück zu zerstören. Eiserner Wille bringt Rita in der 10. Runde den Sieg über Tino the Rock. Das Publikum wird in die tosenden Scenen voll involviert und gib der Komödie das Flair einer lebendigen Wrestling-Hall. Das dargestellte Milieu bei Papa und Mama wurde dabei äußerst glaubwürdig in den Ring gebracht. Markus Ganser konnte durch Inszenierung, Raumgestaltung und Textfassung wieder einmal exzellent überzeugen. Das Wrestlingtraining mit Humungus (Gerhard Hradil) ließ die Show frappierend echt aussehen. Die „Lichtspiele“ von Andreas Pamperl und Francesco Sologuren ergaben Höhepunkte und Scenenhinweise welche ohne dieser Scheinwerferführung nicht möglich gewesen wären. Aus der kindlichen Rita wurde in dem Stück eine kämpfende und (sieg-) erfolgreiche Frau. Für`s Publikum ist etwas Verständnis für den Dialekt von Vorteil um allen Nuancen des Stücks nahtlos folgen zu können. 01.06.2016 infos-news A.Klein

27.04.2016 Scala -CENA- CLAUDIANA

April 27th, 2016 by AK

270416 CENA CLAUDIANA Scala