160214PICKNICK AN DER FRONT (1.Weltkrieg)

Wieder schaffte es die „SCALA“ in Wien durch Thematisierung der

Kriegshetze und einem Aufzeigen der vielen negativen Auswirkungen

des Krieges, die damalige Situation darzustellen. Das Element der

Sinnlosigkeit und der Gewinnermentalität könnte beim Zuseher

Nachdenklichkeit  wecken. Die Beleuchtung des Themas aus dem

Blickwinkel verschiedener kriegsteilnehmender Staaten ist dabei sehr

gut gelungen und vom Ensemble bestens glaubwürdig dargestellt.

Die 100-jährige Wiederkehr des Kriegsausbruchs sollte eine Weltweite

Nachdenkphase einleiten und gleichzeitig vor den derzeit weltweit

schwelenden Konflikten warnen.

Der Leiter des Theaters, Bruno Max (Konzept u. Inszenierung),  sowie

Markus Ganser (für den Raum verantwortlich),  gepaart  mit der sehr

guten schauspielerischen Leistung, konnte durch den glänzenden

Einsatz die damalige Kriegshysterie spürbar einfangen. Ein Modell

welches der jüngeren Generation, getreu dem Motto des

Heeresgeschichtlichen Museums  „Kriege gehören ins Museum“, zeigen

soll, wie kompliziert und unmenschlich solche gewaltsamen

Auseinandersetzungen sind. Das während der Vorstellung gebotene

Picknick-Essen, bringt den Zuseher mitten ins Geschehen.

Wer sich das Stück Geschichte in der Scala ansehen möchte, hat noch

bis 15.März 2014 die Möglichkeit dazu.

Gespielt wird jeweils von Dienstag bis Samstag. Beginn: 19,45Uhr

Kartenreservierungen und Tel.Nr: 01 5442070

Alfred Klein

INFOS-NEWS

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