260211 Krankes Krisenmanagement in Zentraleuropa

 

260211 krankes krisenmanagement in zentraleuropa

Kaum ist die Finanzkrise halbwegs durch Steuergeld scheinbar bezahlt, wollen Griechenland und Irland neue

Rückzahlungskonditionen für die EU-Mrd.-Kredite. Es bestätigt die Befürchtungen der Finanzexperten: „Die

Euro-Krise ist noch nicht vorbei“.

Tunesien ist im herkömmlichen Sinn in die Hände des Volkes gefallen. Ein Flüchtlingsstrom ergießt sich in die Nachbarländer und zur Europäischen Union.

Ägypten hat sich vom Diktator Mubarak getrennt.

Flüchtlinge strömen aus den Städten, um in ihren Heimatdörfern oder im benachbarten Ausland die Krise abzuwarten. Andere bemühen sich gleich um den begehrten Aufenthalt in der  EU.

Jemen und Bahrain befinden sich an der Kippe zur Revolution. In der EU ist in den Medien sehr viel über die Ereignisse zu erfahren. Über Tote, Verletzte und Polit- Flüchtlinge wird sehr viel informiert. Von gemeinsamen Vorbereitungen zur Aufnahme von echten politischen Flüchtlingen  hört man nichts. Menschen aus den Konfliktländern, wo sie bisher lebten, wie sie kurzfristig wohnen sollen und welche Zukunft man ihnen zubilligt. Das ist in den Medien kaum bis nicht garnicht bekannt  geworden.

Nur in der Schweiz, einem Nicht-EU-Land, prüfen die Kantonsverantwortlichen, wie sie die Flüchtlingsflut aus N-Afrika vernünftig ordnen, sowie politische Flüchtlinge von Wirtschaftswanderwilligen trennen sollen. Die kantonalen Justiz-und Polizeivertreter sehen bei stark ansteigenden Illegalen Grenzübertritten

den Einsatz der Armee zur Grenzkontrolle vor.

Dies obwohl auch in der Schweiz das „Schengener Abkommen“ gilt.

In Deutschland und Österreich beschäftigen sich die Behörden mit viel Mitgefühl, aber wenig mit realer Hilfe für wirklich Hilfsbedürftige.

Die EU scheint es verlernt zu haben die Probleme direkt anzugehen.

Das solche Hilfsmaßnahmen nur im Verborgenen geschehen, wäre von den Behörden sehr unklug.

Genau hier liegt die Orientierungshilfe für alle Wanderwilligen.

Der Druck auf unser gemachtes Bett  EUROPA wird stetig stärker.

 

Auszug aus unserem Radiomagazin „Fenster aus Österreich“.

 von Alfred Klein

 

 

 

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