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05.04.2012 Europa im Treibstoff-Würgegriff

Donnerstag, April 5th, 2012

                                

Europa im Würgegriff der

 

Ölkonzerne oder die

 

Verschenkte Leistung
 
Wie aus dem Faximile –Quelle: APA/EU-
Kommission— hervorgeht, hat sich der
Gigant Europa nicht gegen die
marktbeherrschenden Ölkonzerne
durchgesetzt. Die Volksvertreter haben
es, trotz der Wirtschaftsleistung von etwa
einer halben Milliarde Einwohner, nicht
geschafft  annähernd günstige
Treibstoffpreise auf ihrem Territorium zu
erreichen. Allein der Schweiz, als
Nichtmitglied der EU, gelang es, trotz
ihrem hohen Lebensstandard, am unteren
Preisniveau mitzuhalten. Die Hilflosigkeit
mit der Spitzenpolitiker diese
Entwicklung zu erklären versuchen, zeigt
deutlich die Abhängigkeit dieser Kaste
von der Mineralölwirtschaft. Das dabei
ein Großteil der stark
transportabhängigen Menschen, indirekt
oder direkt, mehrmals zur Steuerkasse
gepresst wird, kümmert unsere politische
Führungsebene wenig. Sie hat mit ihren
gut dotierten Einkommen keine Sorgen
dadurch.Was jedoch sehr verwundert, das
die starke Transportwirtschaft, welche
sich bei  allgemeinen Transportfragen, so
stark engagiert, hier durch ihre Lobby´s
keinen Widerstand leistet. Nicht Alles
kann über den Transportpreis wieder
hereingeholt werden. Man könnte sich
fragen, wem nützt es? Den Menschen als
Leistungsträgern sicher nicht. Noch dazu
in einer Krise welche schon jetzt
außerordentliche Kraft zur
Defizitabdeckung von uns fordert.
Bleiben nur die Finanzminister und die
Ölkonzerne, welche durch höhere Preise
mehr Geld in ihre Kassen gespült
bekommen. Dies könnten die Verbraucher
bedenken, wenn politische Zuckerl bei
der nächsten Wahl angeboten werden.
Politiker haben die Aufgabe sich um die
Bürger zu kümmern um deren Existenz zu
wahren und zu sichern.
Aussereuropäischen Kräften ist diese
Situation ebenfalls eine große Hilfe. Über
niedrigere Produktionskosten wird
automatisch auch deren Wirtschaft
gestützt. Es gibt nichts geschenkt.
 
Kommentar von Alfred Klein