TEA & SYMPATHY Scala 16.10.18

 

Premiere 16.10.2018

 

Bruno Max

 

 

 

 

                                                                         Christina Saginth

 

 

 

 

 

                                                                        Florian Lebek, Johanna Rehm

 

Frizz Fischer

Rez.: Tea & Sympathy  /Scala 16.10.18

Unter : …very british… schon der Einlaß in der Scala brachte den Besuchern das Gefühl, sich in einem übergroßen Teezimmer zu befinden – Im Mittelpunkt des Raumes die Bühne, umgeben von liebevoll adaptierten Tischgruppen-. Die Besucher wurden von den Mitwirkenden zielsicher zu ihren Plätzen geleitet wo adrettes Tischgeschirr mit Sandwiches und Scones bereits warten und der Tee, je nach Wunsch, mit oder ohne Milch, sofort serviert wurde (very british).

Erleben eines imaginären typisch englischen Flairs mit Spleenigkeit Traditionsbewußtsein, Überheblichkeit den angenommenen besonderen –very british- gelagerten Eigenheiten mit all ihren Spezifikationen. Wobei hier besonders die Vielfalt aus den Kolonialgebieten bemüht werden. Wechselnde Digitalbilder zeigten während des Sketches  den (die) jeweiligen AutorIn. Die Belanglosigkeit des britischen Wetters und den verschiedenen Tassen Tee zu welchen man unheimlich viele Pausen im Alltag anschloß, konnten sehr gut glaubhaft herausgearbeitet werden.

 

 

 

                                                  Johanna Rehm, Jacqueline Rehak, Christina Saginth

 

 

 


Jörg Stelling

 

                       

 

 

 

 

 

 


Lotte Loebenstein,

 

Lotte Loebenstein als Queen Victoria oder Edith Sitwell konnte die feinen Duellklingen excellent  kreuzen. Christina Saginth und Florian Lebek  konnten in der  „dreckigen Gabel“ nicht nur britische sonder auch  westliche Verhaltensweisen excelent auf die Schaufel nehmen. Jackie Rehak Johanna Rehm, Christoph Prückner RRemi Brandner Matti Melchinger huschten von Rolle zu Rolle mit einer äußerst glaubwürdigen Darstellung. Auch Bruno Max konnte seine Seitenhiebe  auf die Gesellschaft realistisch ausleben. Da durfte auch der Brexit nicht fehlen. Die dynamische Produktion verlangte auch vom Publikum schnelle präzise Auffassungsgabe um die Mehrschneidigkeiten gebührend zu würdigen. Die Aufführung war wirklich –very british-. Mit dem Glas Sekt für jeden Besucher durfte völlig zu recht auf diese erfolgreiche Produktion „ANGESTOSSEN“ werden.

 

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r. Christoph Prückner, Matti Melchinger, Jörg Stelling, Florian Lebek

v.l.n.r. Johanna Rehm, Jacqueline Rehak, Christina Saginth, Lotte Loebenstein

Diese Dinnerproduktion Herbst 2018 wird noch lange in den Köpfen der Besucher ihre Schmunzelkreise ziehen.

infos-news   Alfred Klein

 

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