Archive for the ‘Chronik’ Category

140514 Orlando Scala Wien

Mittwoch, Mai 14th, 2014

ORLANDO EINE BIOGRAFIE VON VIRGINIA WOOLF

Für die Bühne nacherzählt von Marcus Ganser

Die Suche nach Geschlechteridentität, Freiheit, Liebe und Sinn eines jungen, gut aussehenden Gentleman in verschiedenen Figuren und dies über Jahrhunderte der gesellschaftlichen Entwicklung. Sehr engagierte Inszenierung von Marcus Ganser und etwas feministisch anmutende, glaubhafte Darstellung des gesamten Themas. Johanna Withalm als männlicher und weiblicher Orlando, hat mit Bravur die, sich über Jahrhunderte ändernde, männlich bzw. weiblich dominierte Gesellschaft glaubwürdig und teilweise in unbekümmerten sowie auch schüchternen Posen exzellent dargestellt. Johanna Rehm, Hermann J. Kogler, Matthias Kofler, Christian Kainradl und Randolf Destaller schlüpften sehr ambitioniert und nahtlos in ihre verschiedenen männlichen oder weiblichen Rollen. Das Publikum zollte der gesamten Aufführung überzeugenden Applaus und mehrere Vorhänge.

Alfred Klein Wien infos-news

030414 Metnitzer „TOTENTANZ“ nur alle 4 Jahre !!

Freitag, April 4th, 2014

Heuer im Sommer sind die 4 Jahre wieder voll.

Das traditionelle

Metnitzer Totentanzspiel“,

wird sich im Sommer 2014 wieder dem Publikum präsentieren.

„Metnitzer Totentanz“

Der Markt Metnitz liegt in der waldreichen Gegend zwischen

den Gurktaler und Metnitzer Bergen lieblich eingebettet. Er hat

eine kunst- und eine kulturgeschichtliche Kostbarkeit aufzuwarten,

den europaweit bekannten „Metnitzer Totentanz“, ein Fresko aus

der späten Gotik um 1500 Hdt., und das „Metnitzer Totentanzspiel“,

welches nun alle vier Jahre aufgeführt wird.

Das gotische Totentanzfresko zeigt entsprechend seinem

ursprünglichen Umfang 25 Tanzpaare, welche gesellschaftlich

hierarchisch geordnet, vom Tod in unterschiedlichster Art aus

dem Leben geholt und dem Höllenrachen zugeführt werden. Den

einzelnen Paaren ist jeweils ein vierzeiliger Text zugeordnet.

Dieser stellt einen Dialog zwischen dem Tod und seinem Opfer dar.

Als Vorlage diente das Heidelberger Blockbuch, 1465 in Basel

entstanden.

Heute ziert den Karner eine ausgezeichnete Kopie dieses fast

50 m langen Totentanzes. In unmittelbarer Nähe des Karners

befindet sich das Totentanzmuseum. Es beherbergt eine

hervorragende Dokumentation über das Wesen der wichtigsten

europäischen Totentänze. Auch die vom Bundesdenkmalamt

abgenommenen und fachmännisch restaurierten

Originalfresken des Metnitzer Totentanzes können hier

bestaunt werden.

Das Metnitzer Totentanzspiel entstand aus den liturgischen

Spielen, wie sie im auslaufenden Mittelalter üblich waren.

In der geografisch abgeschlossenen Gegend des Marktes

Metnitz hat sich diese literarische Kostbarkeit durch die

Initiative des langjährigen Bürgermeisters

Med. Rat Dr. Hans Staunig bis heute erhalten. Nach den

vielen handschriftlichen Aufzeichnungen, welche von der

ortsansässigen, bäuerlichen Bevölkerung über

Jahrhunderte hinweg verfasst und organisch dem

jeweiligen Zeitgeist und Sprachgebrauch angepasst

wurden, wird dieses Spiel aufgeführt. Die Schauspieler

rekrutieren sich ausschließlich aus den Bewohnern

des Ortes und die Rollen der dargestellten Personen

sind zum Teil schon seit mehreren Generationen in

den jeweiligen Familien weiter gegeben worden.

Karner mit Freskenkopie 1989

Die Aufführungen finden am Kirchhof zwischen dem

Karner und der Pfarrkirche statt. Eine Zuschauertribüne

mit über vierhundert nummerierten Sitzplätzen

garantiert jedem Besucher gute Sicht.

Das Totentanzspiel beeindruckt durch seine einfach-

geradlinige Sprache und die Art und Weise, wie der

Sensenmann an seine Opfer heran tritt. Er kommt für

den einen als überraschend auftretender Knochenmann,

für den anderen als erlösender väterlicher Freund. Die

vielen „Gesichter“ des Todes und das überzeugende

Spiel der ländlichen Laiendarsteller bewirken, dass

sich die Zuschauer in die Szene einbezogen und sich

als selbst Betroffene fühlen, wenn der Tod in seinem

Schlusssatz mahnt:

„Tretet all zu meinem Reigen dar,

die ihr das Leben schon habt gegeben

in Gottes Händ zum seligen End!“

Einige Szenenbilder :

Den Tod spielt traditionell der Bürgermeister von Metnitz,

Anton Engl-Wurzer

Tod und Jungfrau  (Großaufnahme)

Tod und Jungfrau   (gesamt)

Tod und König

Tod und Jüngling

Der Tod und der Bettler

METNITZER TOTENTANZSPIEL 2014

„Es muss nur sein, ich geb mich drein,

der Tod will mit mir ringen.

Mein Lebenslauf hört bei mir auf,

ich kanns nicht weiter bringen.“

So beginnt das Schlusslied des Metnitzer Totentanzspieles. Das Spiel beruht auf alten Liedern aus dem 16. und 17. Jahrhundert und thematisiert die Gleichheit aller Menschen vor dem Tod, der keine Standes- und Altersunterschiede kennt und nur zu oft unerwartet und unerbittlich dem Menschen gegenüber tritt.

Dieses zur Besinnung anregende Spiel wird von Laiendarstellern und Chören aus Metnitz gestaltet. Als Kulisse dient das großartige Totentanzfreko am Karner.

Aufführungstermine

Freitag, 25. Juli; Samstag, 26. Juli,

Freitag, 01. Aug.; Samstag, 02. Aug.

Programm: 20:15 Uhr: Rahmenprogramm

20:50 Uhr: Großer Österreichischer Zapfenstreich am Pfarrplatz

21:30 Uhr: Totentanzspiel beim Karner

Bei Regen findet die Aufführung in der Pfarrkirche statt (freie Platzwahl)

Eintritt: 18 € / Person; Gruppen ab 10 Personen 16 € / Person

Tribüne: 450 nummerierte Sitzplätze (nur eine Kategorie)

Empfehlung: Warme Bekleidung

Bezahlung: RAIBA Metnitz

Pfarre Metnitz-Fresken

IBAN: AT21 3940 7000 0000 6999

Info.: Kartenreservierung: Ebner Vinzenz, A-9363 Metnitz, Sonnleiten 2

Die Karten erhalten sie von 18 bis 20:30 Uhr an der Abendkasse (Zugang zur Pfarrkirche).

Tel.: + 43 (0)4267 / 444; Mobil: + 43 0664 / 87 51 797

E-Mail: totentanz@metnitz.at

Hompage: http://www.metnitz.at/totentanz

Die Pfarre Metnitz freut sich auf ihren Besuch!

Ein Ereignis welches durch besonderes Engagement der

Bevölkerung (Chor) aufgewertet wird.

Alfred Klein Wien

160214PICKNICK AN DER FRONT (1.Weltkrieg)

Montag, Februar 17th, 2014

Wieder schaffte es die „SCALA“ in Wien durch Thematisierung der

Kriegshetze und einem Aufzeigen der vielen negativen Auswirkungen

des Krieges, die damalige Situation darzustellen. Das Element der

Sinnlosigkeit und der Gewinnermentalität könnte beim Zuseher

Nachdenklichkeit  wecken. Die Beleuchtung des Themas aus dem

Blickwinkel verschiedener kriegsteilnehmender Staaten ist dabei sehr

gut gelungen und vom Ensemble bestens glaubwürdig dargestellt.

Die 100-jährige Wiederkehr des Kriegsausbruchs sollte eine Weltweite

Nachdenkphase einleiten und gleichzeitig vor den derzeit weltweit

schwelenden Konflikten warnen.

Der Leiter des Theaters, Bruno Max (Konzept u. Inszenierung),  sowie

Markus Ganser (für den Raum verantwortlich),  gepaart  mit der sehr

guten schauspielerischen Leistung, konnte durch den glänzenden

Einsatz die damalige Kriegshysterie spürbar einfangen. Ein Modell

welches der jüngeren Generation, getreu dem Motto des

Heeresgeschichtlichen Museums  „Kriege gehören ins Museum“, zeigen

soll, wie kompliziert und unmenschlich solche gewaltsamen

Auseinandersetzungen sind. Das während der Vorstellung gebotene

Picknick-Essen, bringt den Zuseher mitten ins Geschehen.

Wer sich das Stück Geschichte in der Scala ansehen möchte, hat noch

bis 15.März 2014 die Möglichkeit dazu.

Gespielt wird jeweils von Dienstag bis Samstag. Beginn: 19,45Uhr

Kartenreservierungen und Tel.Nr: 01 5442070

Alfred Klein

INFOS-NEWS

040114 Die Katze welche sich in den Schweif beißt

Samstag, Januar 4th, 2014

Katze welche sich in den Schweif beißt ! ?

Auszüge aus der Wiener Zeitung v. 2. Jänner 2014

im Blattinneren schreibt Sophia Freynschlag über:

Dem Tourismus fehlt Personal

auf Seite 1 schreibt Helmut Ditè über:

Trotz immer neuer Rekorde bei  den Gästezahlen sank zuletzt die

Auslastung.

Handelt es sich um ein Wunder oder doch nur um eine logische Entwicklung  ?

Meine Reihung obiger Faximiles ist nicht zufällig. Das Fehlen tausender  Arbeitskräfte  in der Tourismusbranche wird von dieser und Sophia Freynschlag (Wr.Ztg.v.2.1.2014 anmk.Red.) mit  vielen Umständen erklärt. „Die beste Hotel-Webseite bringt nichts, wenn die Bewertungen wegen des Service schlecht sind“. Sehr weit oben rangiert das Imagedefizit und der überdimensionale Bettenzuwachs in dieser Sparte. Rainer Ribing, Bundesspartengchäftsführer, meint dazu: „Es ist in der heutigen Zeit einfach nicht  cool anderen zu dienen“. Viele Kräfte kehren bereits in der Ausbildung dem Tourismus aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen und niedriger Löhne den Rücken, meint die Gewerkschaft. Zeitarbeitsverhältnisse sowie meist fehlende Festanstellungen ergänzen eine gewisse Jobunzufriedenheit. Dies und viele weitere kleine Nadelstiche gegenüber der Beschäftigten erzeugen bei möglichen Neuzugängen in der Branche eine gewisse bewußte oder unbewußte Zurückhaltung.  Der mühsamen Personalsuche in krisengeschüttelten Ländern wie Griechenland oder Spanien, wird auch nur mäßiger Erfolg beschieden sein. Sind doch viele besser  ausgebildete Kräfte in ihren Heimatländern  auch in guten Positionen und haben wenig Lust und Grund im österreichischen Raum von weiter unten zu beginnen. Eine Besserung der Lage ist speziell für den Wiener Raum aus Gründen der schlechter werdenden Auslastung kaum bis gar nicht zu erwarten. „Die Bettenanzahl wächst schneller als die Zahl der Gäste“ meint etwa Helmut Ditè (Wr.Ztg v. 2.1.2014 anmk. Red.) dazu. Diese Gegebenheit mag bei vielen verantwortlichen Hotellmanagern einen Spardruck erzeugen welcher sich unter anderem auch beim Personal und der Preisgestaltung  auswirkt. So schließt sich der Kreis wieder und es stellt sich wieder die Frage: „Was hat diese Situation des Auseinanderdriftens ausgelöst“.  „War es der  ungenügende Arbeitsplatz oder der überdimensional schnelle Kapazitätsausbau“? „War es Henne oder Ei, oder konnte die Katze den Schweif nicht erreichen“?

Kommentar von Alfred Klein Wien 04.01.2014

231213Ztg.HeuteTÜRKEI DROHT

Montag, Dezember 23rd, 2013


Ztg. Heute v 23.12.2013

„Angriff ist die beste Verteidigung“ ist hier meine Meinung. Laut „Heute“ droht der türkische Ministerpräsident Erdogan dem Westen !

Die Flucht nach vorne trat Erdogan an, als er dem Westen angeblich drohte seine türkischen Botschafter abzuziehen und spricht von einem

„Komplott“. Es ist dies nicht die schärfste diplomatische Maßnahme eines Staates gegenüber einem anderen Land. Das Wort “Komplott“ im Zusammenhang von 70 Verhaftungen in den Familien der eigenen Führungsmannschaft wegen Korruption, zeigt jedoch den augenscheinlichen Wahrheitsgehalt der Vorwürfe. Die Drohung ist daher eher für die Augen und Ohren im eigenen Volk bestimmt.- Denn wie kann sich ein anderer Staat erlauben, den anscheinend begründeten Verdacht der Korruption offen auszusprechen und damit sogar Personen aus Familien türkischer Regierungsmitglieder meinen -. Frechheit! Nicht? Wir verhaften ja ohnehin alle Verdächtigen. Anscheinend denkt Erdogan eher an den negativen Einfluß auf die nächsten Wahlen, bei so einer negativen Publicity. Das harte Durchgreifen bei Demonstrationen in der Hauptstadt läßt ebenfalls die Angst seiner Partei vor etwas linksgerichteten und ultrarechten Strömen erahnen. Alles in Allem wird Ministerpräsident Erdogan viel Glück und die Kräfte des Westens brauchen um sich im Land an der Macht zu halten. Probleme mit Minderheiten hat er ja auch genug. Mit der Angst Anderer zu spielen oder diese zu brüskieren wird dabei zu wenig sein.

Kommentar: Alfred Klein

121213 GIBT ES WIRKLICH US-PRÜGELPOLIZISTEN ?

Donnerstag, Dezember 12th, 2013

Kommentar zum  Artikel  oben (Auszug aus der Gratiszeitung

„Heute“ Wien

von Alfred Klein:

Wenn die Angaben der Zeitung „Heute“ stimmen sollten, ist dieser Auswuchs sicher ein besonderer Übergriff auf eine österreichische Diplomatin. Man stelle sich vor, diese Tat wäre auf einen einfachen Menschen erfolgt welcher keine Immunität genießt? Ob da Österreichs Behörden ebensolchen nachdrücklichen Einspruch erhoben hätten? Nicht auszudenken wenn man allein im fremden Land einer solchen Behandlung ausgesetzt wäre. Niemand soll jetzt denken, daß in den gesamten Vereinigten Staaten solche Handlungsweisen normal wären, jedoch sind 18 Personen, welche in den Fall verstrickt sind, etwas zu viele um an die grundsätzliche Lauterkeit dieses demokratischen Systems zu glauben. Die Kontrolle im Sicherheitswesen welche 18 Personen überspringen kann, darf schon als fast nicht vorhanden gelten.

Als Beispiel: Man stelle sich vor, ein junges Mädchen im Alter von etwa 15 – 16 Jahren kommt allein auf einem Airport eines US-Staates  an und soll von der Gastfamilie als Kindermädchen abgeholt werden. Die Familie verspätet sich aus verkehrstechnischen Gründen und das Mädchen wird bei seiner Ankunft noch nicht gleich abgeholt. Es wird angehalten und in einem Raum  interniert, ohne weitere Angaben. Ein Schock für´s Leben dieses jungen Menschen.

Die Zeitverzögerung bis das Sicherheitssystem ( nach ca. zweieinhalb Jahren)  reagierte, ist äußerst bemerkenswert.

Es gilt die Unschuldsvermutung

160812 London Briten wollen Ecuador-Botschaft stürmen

Donnerstag, August 16th, 2012
Artikel – Zitat aus der Kronenzeitung v. 16.08.2012

ARTIKEL BEGINN:

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Ecuadors Außenminister Ricardo Patino hatte am Mittwoch verkündet, sein Land habe über den Asylantrag entschieden und werde das Ergebnis noch am Donnerstag mitteilen. Wenige Stunden später folgte die Mitteilung über die Drohung Großbritanniens (siehe auch Video oben): „Heute haben wir eine Drohung des Vereinigten Königreiches erhalten, eine ausdrückliche und schriftliche Drohung, dass sie unsere Botschaft in London stürmen könnten, falls Ecuador sich weigert, Julian Assange auszuliefern“, so Patino.

Sollte Großbritannien die Androhungen wahr machen, würde dies Ecuador als „inakzeptabel, unfreundlich und feindlichen Akt“ interpretieren, warnte der Außenminister. Sein Land wäre gezwungen, zu reagieren. „Wir sind keine britische Kolonie“, fügte er zornig hinzu.

——– Aufhebung des exterritorialen Status?

Nach einem Bericht der britischen BBC könnte unter anderem der exterritoriale Status der Botschaft in London aufgehoben werden, um ein Eindringen von Polizeikräften zu ermöglichen. Dem Sender zufolge sei ein Gesetz aus dem Jahr 1987, auf das sich die britische Regierung bezieht, jedoch noch nie auf solche Art und Weise zur Anwendung gekommen.

Rund um das Botschaftsgelände waren in der Nacht auf Donnerstag bereits zusätzliche Polizisten aufmarschiert. Assange- Unterstützer wurden in den Morgenstunden hinter Absperrungen zurückgedrängt, am Vormittag kreisten dann Polizeihelikopter über dem Gebäude, in dem die Botschaft untergebracht ist. Es kam bereits zu ersten Festnahmen von Demonstranten. Ein Sprecher des Außenministeriums in London bekräftigte zugleich, dass die britische Regierung weiterhin an der Absicht festhalte, Assange an die schwedischen Justizbehörden auszuliefern allerdings werde mit Ecuador weiterhin „eine gegenseitig annehmbare Lösung“ angestrebt.

—— WikiLeaks verurteilt britische Drohungen

WikiLeaks verurteilte die britischen Drohungen in einer Mitteilung scharf. Die Enthüllungsplattform erklärte, dass ein Eindringen in die Botschaft ein „schändliches Vorgehen“ und einen „Verstoß gegen die Wiener Konvention“ darstellen würde, die Auslandsvertretungen weltweit schützt. Die Plattform erinnerte daran, dass „diese außergewöhnlichen Aktionen“ gegen einen Mann gerichtet seien, „der in keinem Land eines Verbrechens angeklagt ist“.

Medien hatten berichtet, Ecuador habe bereits beschlossen, Assange Asyl zu gewähren. Doch Präsident Raffael Correa dementierte die Meldungen umgehend. Selbst dann, wenn die Entscheidung gegen eine Auslieferung lautet, dürfte es jedoch schwierig werden, Assange aus der scharf bewachten Botschaft und zu einem Flughafen zu bringen, ohne dass die britische Polizei eingreift und ihn festnimmt.

——–Assange fürchtet um sein Leben

De 41- Jährige hatte sich im Juni in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dort werden ihm Sexualdelikte zur Last gelegt. Der Australier fürchtet um sein Leben, falls er von Großbritannien nach Schweden und von dort an die USA ausgeliefert werden sollte.

Das von ihm gegründete Internet- Portal WikiLeaks hatte 2010 weltweit Aufsehen erregt, als es Tausende geheime US- Dokumente über die Rolle der USA in internationalen Konflikten veröffentlicht hatte, unter anderem in Afghanistan und im Irak. Die US- Regierung sieht in Assange seitdem einen Landesverräter.

KONENZEITUNGSARTIKEL ENDE

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Bisheriges Recht:

„Ausländische Vertretungen als Exterritorial zu betrachten“ scheint für die Britische Regierung nicht zu gelten.

Sogar während der Zeit des „Kalten Krieges“ respektierten damals kommunistische Staaten die Unantastbarkeit von Botschaftsterritorien. Auch damals flüchtete ein Kardinal in eine westliche Botschaft. Der Sturm der Botschaft fand jedoch nicht statt. (die Botschaft galt als exterritorial) Damals begrüßte auch die britische Regierung (u. andere Westl.) die Zurückhaltung der lokalen Sicherheitsbehörden.

Als im Iran die dortigen Personen in der amerikanischen Botschaft eingeschlossen wurden kam es ebenso zu keinem Sturm der Botschaft. Zwar gab es einen Tauschhandel, aber keinen Sturm auf die Botschaft. Auch das begrüßte die britische Regierung.

Es gab viele solche Zwischenfälle, zumeist in Diktaturen. Bei keinem wurde jedoch die Botschaft eines anderen Staates gestürmt um der Personen von dort habhaft zu werden.

Sollte sich die Regierung Großbritanniens jetzt dazu entschließen, wären weder die eigenen noch andere Botschaftsgebäude sicher vor dem Zugriff anderer Staaten. Es wäre, der Glaubwürdigkeit unseres westlichen System wegen, sehr abträglich, wenn in einem Land mit konstitutioneller Monarchie und gleichzeitig langer Demokratie-Tradition, Internationale Verträge mißachtet würden.

Spätestens dann ist die vertragsbrüchige britische Regierung nicht nur national sondern auch international ohne Gesicht.

Kommentar von Alfred Klein 16.08.2012

150812 Span. Sparguthaben sollen auf Zeit entwertet werden

Donnerstag, August 16th, 2012

V Haunebu:

150812 Span. Sparguthaben sollen auf Zeit entwertet werden

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Auszug aus Haunebus Webbsite:

Mittwoch, 15. August 2012 , von Freeman um 10:00

Auf so eine Idee können nur Politiker kommen. Die spanische Regierung versucht eine Vereinbarung mit Brüssel auszuhandeln, um die Guthaben des „kleinen Mannes“ bei den Banken zu retten, wenn diese durch massive Abschreiber saniert werden. So sollen die Sparer sofort alles verlieren, aber dann mit der Zeit wieder ihre Guthaben erstattet bekommen. Unglaublich dieser Vorschlag, in dem man den Bankkunden zuerst alles wegnimmt, um es irgendwann in der Zukunft zurückzahlen zu wollen.

Wie kam es dazu. Die spanischen Banken haben den Kleinsparern Produkte angedreht, die mit Vorzugsaktien der sogenannten Cajas verbunden sind, die Institute die Kredite vergeben haben. Das heisst, die Sparer wurden quasi wie Aktionäre mit in die Haftung genommen und werden somit bei einem „Haircut“ alles verlieren. Das hat man ihnen natürlich beim Verkauf dieses Konstruktes nicht gesagt. 30 Milliarden Euro haben gutgläubige Sparer so angelegt bevor die Krise anfing.

Aktionäre von Banken oder Spekulanten sollen ruhig endlich Verluste tragen, wenn es zu einem Abschreiber des Kapitals kommt, denn es ist ihr Risiko in Banken zu investieren. Aber doch nicht Kleinsparer, die man ohne ihr Wissen zu haftenden Aktionären machte. Andererseits, wer heute noch glaubt, sein Geld bei einer Bank anzulegen wäre sicher, glaubt auch an Märchen.

Zahlreiche Klagen sind seit dem gegen spanische Banken eingereicht worden, in dem die Kunden behaupten, sie wurden über die Risiken nicht informiert, sondern die Sparanlage wurde ihnen als sicher verkauft. Der spanische Finanzminister Luis de Guindos hat bereits gesagt, es wäre ein Fehler der Banken gewesen, Sparprodukte die an Vorzugsaktien gebunden sind, an die ahnungslosen Kunden zu verkaufen.

Ein Fehler? Lachhaft. Banken arbeiten grundsätzlich nach dem Prinzip, wie kann man die Kunden an besten übers Ohr hauen und abzocken. Das Risiko tragen immer die Kunden wie wir hier sehen, in dem sie ihre gesamten Ersparnisse verlieren. Den Politikern zu glauben, der Totalverlust ist nur vorübergehend und wird irgendwann erstattet, ist völlig naiv.

Ausserdem, was nutzt einem das Geld in der Zukunft, wenn man es jetzt zum Überleben benötigt? Man spart ja schliesslich für den Notfall. Bis dahin ist man tot. Das wäre den Verbrechern sowieso am liebsten.

Das es in Spanien ums nackte Überleben geht, sieht man an der Robin-Hood-Aktion eines engagierten Politikers. Juan Manuel Sanchez Gordillo, Bürgermeister von Marinaleda in Andalusien, hat eine Reihe von „Raubüberfälle“ auf Supermärkte inszeniert und die Lebensmittel an notleidende Bedürftige verteilt.

Der Kommunist Gordillo hilft Obdachlosen und Notleidenden:

Jetzt will er einen dreiwöchigen Marsch durch ganz Spanien starten, um seinen anderen Kollegen mitzuteilen, sie sollen die Forderungen der Zentralregierung nach Budgetkürzungen ignorieren.

Sanchez Gordillo sagte zu seinem „Lebensmitteldiebstahl“, es gibt Leute die haben nicht genung zu essen, deswegen hätter er die Tat begangen. Im 21. Jahrhundert wäre es eine völlige Schande, wenn Menschen Hunger leiden müssten. Als gewählter Vertreter des Parlaments von Andalusien geniesst Gordillo Immunität vor einer Strafverfolgung.

Regierungssprecher Alfonso Alonso kommentierte die Gesetzesübertretung mit den Worten, Sanchez Gordillo würde nur Aufmerksamkeit für sich erhaschen wollen. Man kann nicht Robin Hood und der Sheriff von Nottingham gleichzeitig sein. Dabei hat Andalusien die höchste Arbeitslosigkeit in Spanien, mit fast 35 Prozent!

Auch der Regierungschef von Andalusien stellt sich gegen die strikten Sparmassnahmen die dem Land auferlegt werden. Jose Antonio Grinan sagte, Andalusien müsste seine Schulden bis nächstes Jahr um 2,74 Milliarden Euro verringern und einen Einnahmeüberschuss erwirtschaften. Das wäre „unmöglich in einer Rezession„.

Ende v Haunebu
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Die Provokation

Wenn das durchgeführt wird bleibt den Sparern nur die

Auflehnung gegen heutige Systeme. Man stelle sich vor,

das schwer verdiente Geld ist auf unbestimmte Zeit nicht

mehr am eigenen Konto. Wovon leben wir dann. Die

Wirtschaft verliert alle Aufträge mangels Geld ihrer

Kunden auf dem Sparkonto. Betriebsschließungen im

großen Stil bei gleichzeitiger Freisetzung aller Arbeits-

kräfte. Arbeitslosigkeit ohne Unterstützung keine

zahlenden arbeitenden Bürger vorhanden.

Keine Steuerleistung,weder aus der Wirtschaft noch aus

der arbeitenden Bevölkerung. Staatsbeamte können

nicht bezahlt werden wegen fehlender Steuerleistung.

Staatliche Leistungen fallen aus und die Staatsmacht

kann nicht mehr durchgesetzt werden.

Chaos! Pleite! Anarchie sind die Folge.

Wenn man solche Ideen liest befällt einem der Gedanke:

Die (Regierenden) wollen den Aufstand

Kommentar von Alfred Klein 15.08. 2012

15.08.2012 ALTERSVORSORGE lt. Investorverlag durch Gesetz vernichtet

Mittwoch, August 15th, 2012
15.08.2012 ALTERSVORSORGE lt. Investorverlag
durch Gesetz vernichtet
Der Investorverlag erklärt wieso:
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Vor fast genau einem Jahr blickte alle Welt geschockt
nach Fukushima – die Medien kannten nur noch ein
Thema. Währenddessen ging der SUPER-GAU für Ihre
Altersvorsorge völlig unbemerkt an Ihnen vorbei.

Pleite per Gesetz!
Dieser Paragraph wird Ihre
Altersvorsorge pulverisieren!

Denn heimlich, still und leise beschloss die (deutsche
Anmk.Red) Bundesregierung kürzlich die klitzekleine
Änderung eines unscheinbaren Paragraphen.
Lesen Sie hier alle Details, warum Ihre Altersvorsorge
damit ausradiert werden kann und was Sie jetzt tun
müssen, um sich zu schützen.
Das Fatale ist:
In der nächsten großen Krise müssen ALLE Säulen
Ihrer Vorsorge Federn lassen. Etwa diese hier:
· Gold: wie der Staat verhindert, dass Sie Gold
· legal als „Rettungswährung“ nutzen können.
· Und zwar auch dann, wenn Sie es bereits jetzt
· im Tresor liegen haben!
· Weshalb Ihre Lebensversicherung bei einer
· Währungsreform wertlos verfallen kann
· Anleihen: Warum Sie hier dem Staat die totale
· Kontrolle über Ihr Vermögen abtreten
· Wie viel Ihres Vermögens vom Staat bereits
· „beschlagnahmt“ wurde (machen Sie sich auf
· Einiges gefasst!)
Der Hintergrund: Auf dem Rücken der Steuerzahler sollen
die Finanzmärkte
stabilisiert werden, wenn bald Schuldenstaaten wie
Griechenland Bankrott gehen und das Bankensystem
mit in die Tiefe reißen. In den nächsten 3 Minuten erfahren
Sie, warum diese Investments allein in einer Krise NICHT
vor Verlusten schützen. Und Sie lernen die Alternative
kennen, in die Sie Ihr Vermögen umgehend umschichten
müssen…
Liebe Leserin, lieber Leser,
wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie wirtschaftlich noch
einmal bei Null anfangen müssten? So wie es vielen
Anlegern nach der Hyperinflation 1923 ergangen ist?
Ihr gesamtes Vermögen wäre mit einem einzigen
Federstrich des Staates schlichtweg entwertet
Ihre Lebensversicherung: entpuppt sich als Geldgrab!
Ihr Bargeld: taugt nur noch dazu, den Kamin zu heizen!
Ihre Spareinlagen: stehen nur noch auf dem Papier!
Ihre Anleihen: vom Staat für ungültig erklärt und damit wertlos!
Ihre Immobilien: unverkäuflich, weil der Staat mit einem
hinterhältigen Schachzug dafür sorgt, dass sie KEINEN
Schutz vor einer Währungsreform bieten
Sie sehen an diesen Beispielen:
Genau die Anlagen, die Ihnen viele Anlageberater immer noch als „sichere Häfen“ verkaufen, sind gar keine.
Wenn Sie mir das nicht glauben (oder meinen, ich übertreibe):
Sie werden gleich den Beweis sehen, dass es um Ihre Altersvorsorge leider nicht so gut steht, wie Sie möglicherweise denken.
Doch Sie werden eine Alternative kennen lernen, mit der Sie sich noch aus dieser Zwickmühle retten können.
So viel vorweg: Viel Zeit haben Sie nicht mehr!
Denn es kann sein, dass mögliche Staatspleiten – wie zum Beispiel in Griechenland – die Finanzmärkte völlig verrückt spielen lassen. Dann ist es zu spät!
Eine Währungsreform kann schneller kommen, als uns allen lieb ist. Die gigantischen Staatsschulden der westlichen Industrieländer lassen kaum eine andere Möglichkeit mehr.
Warum nicht?
Nun: als in der Finanzkrise 2008 Banken wie Lehman Brothers oder Bear Stearns Pleite gingen, fungierten noch ganze Staaten als „Auffangbecken“

Aber was passiert, wenn die Staaten selbst Pleite gehen? Wer bürgt dann noch für die Schulden?

Die Antwort ist ganz einfach: Sie als Bürger dieses Staates! Und zwar in Form von konfiszierter Altersvorsorge, von beschlagnahmten oder wertlosen Wertpapieren oder Renten.
All das muss dann dafür herhalten, um das sinkende Schiff zu retten. Ohne Rücksicht auf Verluste. Der erste Schritt dorthin ist bereits getan-mit der oben schon erwähnten Gesetzesänderung. Ich gehe gleich noch näher darauf ein.
Wenn Sie das Gezerre um Griechenland noch einmal Revue passieren lassen, dann wird Ihnen sicher deutlich, wie stark das Schiff schon leckgeschlagen ist. Sprich: auf welch tönernen Füßen der Euro mittlerweile steht.
Erinnern Sie sich noch an die helle Aufregung aller Regierungschefs Anfang November, als der griechische Premierminister plötzlich eine Volksabstimmung ankündigte?
Und sie nur einen Tag später nach massivem Druck wieder „kassierte“? Und auch der anschließende Rücktritt Papandreous dürfte nach diesem Desaster nicht ganz freiwillig und erst recht kein Zufall gewesen sein!
Alleine dieses eine Beispiel zeigt, wie blank die Nerven überall mittlerweile liegen.

Die Frage ist nicht, ob eine Währungsreform kommt, sondern nur noch WANN!

Schon der Ausfall eines Landes wie Griechenland kann der Dominostein sein, der alle anderen Steine ebenfalls umkippen lässt.
Lassen Sie mich daher gleich zur Sache kommen:
Die größte Gefahr geht bei einem solchen Crash von einer Anlageform aus, die fast jeder Deutsche im Depot hat: Lebensversicherungen!
Sie gelten vielen als extremsolide. Ich dagegen meine: Sie galten als solide!
Was nämlich kaum jemand weiß:
Erst vor kurzem wurde das so genannte VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) überarbeitet. Merkwürdigerweise haben fast alle Massenmedien diesen Umstand totgeschwiegen. Obwohl die Tragweite für jeden Bürger beträchtlich ist.
Durch diese Gesetzesänderung in § 89 des VAG
Ob sich die Entwicklung so oder anders abspielt ist
ungeklärt. Sollte es sich jedoch wie oben entwickeln,
sind unsere derzeitigen Politiker verantwortlich, daß
eine Unmenge von Bürgern absichtlich oder
unabsichtlich um ihre Altersversorgung gebracht wird
und in grenzenloser Verarmung den Lebensabend
beschließen muß. Wenn dieser hohe Druck auf das,
in diesem Fall hinters Licht geführte Volk durchschlägt,
kann es sein, daß diese Menschen keinen Ausweg mehr
sehen als sich gegen das jetzige System aufzulehnen.
Das ein solches Scenario von den Regierenden erwartet
wird, deutet insbesondere die Ausrüstung und Schulung
der Sicherheitskräfte hin. Es könnte so der Grundstock
für eine Revolution gelegt werden ohne das dazu
eine Verschwörung notwendig ist.
Kommentar v. Alfred Klein 15.08.2012

SCHLAG AUF SCHLAG

Freitag, Juni 15th, 2012

SCHLAG AUF

SCHLAG

Wer die Landkarte Europas sich ansieht und

jene Länder dort mit dem Rotstift färbt welche

sich bereits aufgrund der Schuldenkrise unter

irgend einem Rettungsschirm begeben haben,

erhält ein neues Bild. Etwa das Bild einer roten,

im Zunehmen begriffenen Mondsichel. Nimmt

man nun die Länder mit heruntergestufter

Kreditwürdigkeit, wie Italien oder teilweise

Frankreich und Niederlande

dazu, ergibt dies einen Wall rund um Westeuropa.

Einen Wall welcher die umringten Staaten der

liquiden Länder nach Westen und Süden

einschließt und nach dem Willen verschiedener

Politiker, langsam mit steigender Geschwindigkeit

die dort erbrachten Leistungen an den westlichen

und südlichen Rand der Eurostaaten transferiert.

Einzig in der Mitte die Schweiz als Nicht-EU-Land,

welche von dieser Entwicklung noch profitiert. Die

Kapitalmärkte stärken durch erhöhte Nachfrage

den Schweizer Franken. So hat vor

Wochenabschnitt die „Tages Anzeiger“ auf

Seite 1 eine kurzen Artikel gebracht wo die

glaubwürdige Vermutung geäußert wurde, daß

schon diese Woche für einen Euro nur mehr

99 Rappen bezahlt würden. Die Preise der

Gastronomie haben schon darauf reagiert. Bei

Nachfragen dort ist in Speisekarten schon jetzt

ein Euro ein Schweizer Franken. In Griechenland

sind die Politiker der EU bereits für nach der

Wahl am 17. Juni 2012 bereit auch geringere

Rückzahlungen als die im Schuldenpaket

vereinbarten, zu akzeptieren. Gleichzeitig titelte

zum letzten Wochenende die „Wiener Zeitung“:

„EU steht vor dem Zerfall in Nord und Süd“.

Meldungen des ORF-Teletext mit:

„GB:BANKEN MIT GELD FLUTEN“ zeigen

bereits eine hektische Endzeitstimmung. Die

EU-Granden haben Angst um den Wertverfall

des Euro. Die Schweizer Nationalbank hat Angst

vor der Wertzunahme des Schweizer Franken.

Ein total verrücktes Szenario.

Alfred Klein 15.06.2012