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01.04.2013 GESUNDSPAREN IST NICHT G-SUND

Montag, April 1st, 2013

 

Kein Ausweg für Sparer –

gesundsparen ist nicht unbedingt  g´sund

 

Reinhard Göweil meint in der Wiener Zeitung vom 30.März dazu, daß die vom niederländischen Finanzminister und neuen Vorsitzenden der Eurogruppe ,Jeroen Dijsselbloem am 25.März aufgestellte Doktrin, Sparer wären Gläubiger und haften als solche mit ihren Einlagen, für Aufregung in internationalen Kreisen gesorgt habe. Am Freitag den 29. März bekräftigte bereits EU-Kommissar Barnier diese Doktrin. Göweil meinte bei der nächsten österreichischen Bankpleite – er meinte dies auch in Hinblick auf jene Art welche bei der Hypo-Bank in Österreich stattfand-  könnte dieser Regress auf Einlagen nach Barnier, auch für ÖSTERREICH gelten. Jeder Anleger muß nun laut den Plänen von Kommissar Barnier die Bonität seiner Bank selbst prüfen.

Ich meine dazu:

Ob die Anleger diese Prüfung im Alltagsleben auch kompetent schaffen, ist dabei völlig außer Dikussion gestellt.

Wenn es nun um Länder wie Italien, Spanien oder Portugal sowie deren Schulden geht, dann „GUTE NACHT“  liebe Volkswirtschaften! Das  könnte im Euroraum, mit seinen  Zehntelprozent-Zinsen die Flucht in den Sparstrumpf bedeuten. Bis Herbst zur Wahl des Deutschen Bundestages wird sich die deutsche Bundeskanzlerin, Frau Merkel, vielleicht noch zurückhalten können. Dann jedoch muß eine Lösung her. Auch Deutschland kann nicht ewig zahlen. Entweder weitere Sozialisierung der Schulden oder Pleiten mit kräftigem Abschöpfen des Risikokapitals.Für das Minimieren des Sparstrumpfes sorgt dann die hohe Inflation. Denn:

Gesundsparen ist nicht unbedingt g´sund.

 

Kommentar über den Leitartikel  aus der Feder

Reinhard Göweil´s von Alfred Klein 01.04.2013