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150812 Span. Sparguthaben sollen auf Zeit entwertet werden

Donnerstag, August 16th, 2012

V Haunebu:

150812 Span. Sparguthaben sollen auf Zeit entwertet werden

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Auszug aus Haunebus Webbsite:

Mittwoch, 15. August 2012 , von Freeman um 10:00

Auf so eine Idee können nur Politiker kommen. Die spanische Regierung versucht eine Vereinbarung mit Brüssel auszuhandeln, um die Guthaben des „kleinen Mannes“ bei den Banken zu retten, wenn diese durch massive Abschreiber saniert werden. So sollen die Sparer sofort alles verlieren, aber dann mit der Zeit wieder ihre Guthaben erstattet bekommen. Unglaublich dieser Vorschlag, in dem man den Bankkunden zuerst alles wegnimmt, um es irgendwann in der Zukunft zurückzahlen zu wollen.

Wie kam es dazu. Die spanischen Banken haben den Kleinsparern Produkte angedreht, die mit Vorzugsaktien der sogenannten Cajas verbunden sind, die Institute die Kredite vergeben haben. Das heisst, die Sparer wurden quasi wie Aktionäre mit in die Haftung genommen und werden somit bei einem „Haircut“ alles verlieren. Das hat man ihnen natürlich beim Verkauf dieses Konstruktes nicht gesagt. 30 Milliarden Euro haben gutgläubige Sparer so angelegt bevor die Krise anfing.

Aktionäre von Banken oder Spekulanten sollen ruhig endlich Verluste tragen, wenn es zu einem Abschreiber des Kapitals kommt, denn es ist ihr Risiko in Banken zu investieren. Aber doch nicht Kleinsparer, die man ohne ihr Wissen zu haftenden Aktionären machte. Andererseits, wer heute noch glaubt, sein Geld bei einer Bank anzulegen wäre sicher, glaubt auch an Märchen.

Zahlreiche Klagen sind seit dem gegen spanische Banken eingereicht worden, in dem die Kunden behaupten, sie wurden über die Risiken nicht informiert, sondern die Sparanlage wurde ihnen als sicher verkauft. Der spanische Finanzminister Luis de Guindos hat bereits gesagt, es wäre ein Fehler der Banken gewesen, Sparprodukte die an Vorzugsaktien gebunden sind, an die ahnungslosen Kunden zu verkaufen.

Ein Fehler? Lachhaft. Banken arbeiten grundsätzlich nach dem Prinzip, wie kann man die Kunden an besten übers Ohr hauen und abzocken. Das Risiko tragen immer die Kunden wie wir hier sehen, in dem sie ihre gesamten Ersparnisse verlieren. Den Politikern zu glauben, der Totalverlust ist nur vorübergehend und wird irgendwann erstattet, ist völlig naiv.

Ausserdem, was nutzt einem das Geld in der Zukunft, wenn man es jetzt zum Überleben benötigt? Man spart ja schliesslich für den Notfall. Bis dahin ist man tot. Das wäre den Verbrechern sowieso am liebsten.

Das es in Spanien ums nackte Überleben geht, sieht man an der Robin-Hood-Aktion eines engagierten Politikers. Juan Manuel Sanchez Gordillo, Bürgermeister von Marinaleda in Andalusien, hat eine Reihe von „Raubüberfälle“ auf Supermärkte inszeniert und die Lebensmittel an notleidende Bedürftige verteilt.

Der Kommunist Gordillo hilft Obdachlosen und Notleidenden:

Jetzt will er einen dreiwöchigen Marsch durch ganz Spanien starten, um seinen anderen Kollegen mitzuteilen, sie sollen die Forderungen der Zentralregierung nach Budgetkürzungen ignorieren.

Sanchez Gordillo sagte zu seinem „Lebensmitteldiebstahl“, es gibt Leute die haben nicht genung zu essen, deswegen hätter er die Tat begangen. Im 21. Jahrhundert wäre es eine völlige Schande, wenn Menschen Hunger leiden müssten. Als gewählter Vertreter des Parlaments von Andalusien geniesst Gordillo Immunität vor einer Strafverfolgung.

Regierungssprecher Alfonso Alonso kommentierte die Gesetzesübertretung mit den Worten, Sanchez Gordillo würde nur Aufmerksamkeit für sich erhaschen wollen. Man kann nicht Robin Hood und der Sheriff von Nottingham gleichzeitig sein. Dabei hat Andalusien die höchste Arbeitslosigkeit in Spanien, mit fast 35 Prozent!

Auch der Regierungschef von Andalusien stellt sich gegen die strikten Sparmassnahmen die dem Land auferlegt werden. Jose Antonio Grinan sagte, Andalusien müsste seine Schulden bis nächstes Jahr um 2,74 Milliarden Euro verringern und einen Einnahmeüberschuss erwirtschaften. Das wäre „unmöglich in einer Rezession„.

Ende v Haunebu
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Die Provokation

Wenn das durchgeführt wird bleibt den Sparern nur die

Auflehnung gegen heutige Systeme. Man stelle sich vor,

das schwer verdiente Geld ist auf unbestimmte Zeit nicht

mehr am eigenen Konto. Wovon leben wir dann. Die

Wirtschaft verliert alle Aufträge mangels Geld ihrer

Kunden auf dem Sparkonto. Betriebsschließungen im

großen Stil bei gleichzeitiger Freisetzung aller Arbeits-

kräfte. Arbeitslosigkeit ohne Unterstützung keine

zahlenden arbeitenden Bürger vorhanden.

Keine Steuerleistung,weder aus der Wirtschaft noch aus

der arbeitenden Bevölkerung. Staatsbeamte können

nicht bezahlt werden wegen fehlender Steuerleistung.

Staatliche Leistungen fallen aus und die Staatsmacht

kann nicht mehr durchgesetzt werden.

Chaos! Pleite! Anarchie sind die Folge.

Wenn man solche Ideen liest befällt einem der Gedanke:

Die (Regierenden) wollen den Aufstand

Kommentar von Alfred Klein 15.08. 2012